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Der Schlupf beschreibt die Differenz zwischen Synchrondrehzahl und tatsächlicher Drehzahl bei Asynchronmotoren – ein wichtiger Parameter für die Motoranalyse.
Schlupfberechnung für Asynchronmotoren
Der Schlupf gibt an, um wie viel Prozent der Rotor hinter dem Drehfeld zurückbleibt. Er ist entscheidend für das Betriebsverhalten und die Effizienz des Motors.
Berechnen Sie den Schlupf, die Synchrondrehzahl oder die Läuferdrehzahl eines Asynchronmotors.
S = (Ns - N) / Ns × 100%
💡 Tragen Sie die bekannten Werte ein – das gesuchte Feld lassen Sie frei.
Beispielrechnung:
Ein Elektromotor mit der Synchrondrehzahl von 1500 Upm hat auf dem Typenschild eine Drehzahl-Angabe von 1450 Umdrehungen. Welcher Schlupf ergibt sich aus diesen Angaben?
S = (Ns - N) / Ns × 100%
S = (1500 Upm - 1450 Upm) / 1500 Upm × 100%
S = 3,33%
Maßeinheiten:
Schlupf S = Prozent [%]
Drehzahlen = Umdrehungen pro Minute [min⁻¹]
S = (Ns − N) / Ns × 100 %
S ist der Schlupf in Prozent, Ns die Synchrondrehzahl (Drehzahl des Ständerdrehfelds) und N die Läuferdrehzahl, jeweils in Umdrehungen pro Minute. Der Rechner ermittelt wahlweise den Schlupf, die Synchrondrehzahl oder die Läuferdrehzahl.
Als Schlupf bezeichnet man die Drehzahldifferenz zwischen Läufer (Rotor) und Ständerdrehfeld (Stator). Er ist eine der wichtigsten Kenngrößen der Asynchronmaschine und wird in der Regel auf dem Typenschild angegeben. Für einen guten Wirkungsgrad sollte der Schlupf möglichst klein sein.
Unter hoher Last steigt er an: Je größer das vom Läufer verlangte Drehmoment, desto stärker fällt die Drehzahl ab. Moderne Asynchronmotoren werden deshalb häufig mit einem Frequenzumrichter betrieben, der die Drehzahl bei jeder Lastsituation konstant hält.
Ein Motor mit einer Synchrondrehzahl von 1500 min⁻¹ hat laut Typenschild eine Drehzahl von 1450 min⁻¹.
S = (1500 − 1450) / 1500 × 100 %
S = 3,33 %
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